Alpin Notruf: 140
Sommer-Abschlusstour der Bergrettungsjugend

Sommer-Abschlusstour der Bergrettungsjugend

Seit Tagen nur Sonnenschein und ausgerechnet für unsere Ausflugstage ist der Wetterbericht unbeständig – oder anders gesagt: es wird regnen.

Aber von ein bisschen Regen lässt sich unsere Bergrettungsjugend natürlich nicht aufhalten. Die Tourenplanung wird entsprechend der Wetterlage angepasst, Regenschutz und Wechselkleidung eingepackt und so machen sich 8 unserer motivierten Kids zusammen mit den Jugendleitern auf den Weg ins Hochschwabgebiet.

Bestens ausgerüstet, geht es von der Jassingalm zuerst über die Russenstraße und später schnurstracks über den „Schinder“ hinauf zur Sonnschienalm. Trockenen Fußes erreichen wir pünktlich zum Mittagessen die Hütte. Das Matratzenlager wird bezogen und erste Theorien, wer denn am lautesten schnarchen wird, werden aufgestellt.
Mittlerweile hat es zu regnen begonnen und die Hütte wird kurzerhand zum Übungsplatz umfunktioniert: Wer kann einen Mastwurf in den Karabiner legen? Wozu braucht man einen Prusikknoten? Wie bindet man sich in den Klettergurt ein? Es wird geknotet was das Zeug hält, ehe der Drang nach frischer Luft immer größer wird. Der seit Stunden andauernde Regen hält unsere Kids nicht auf und außerdem muss ja noch für das Abendessen gesorgt werden; also ab in den Wald zum Schwammerl suchen.
Nach knapp 2 Stunden sind die Schuhe zwar nass, aber das Sackerl ist gut gefüllt mit Eierschwammerl und Steinpilzen. Jetzt aber schnell rein in die trockenen Sachen damit sich niemand erkältet. In der warmen Hütte wird alles zum Trocknen aufgehängt und die Schwammerl geputzt. Zeit zum Abendessen – wenn man die Schwammerl selbst gefunden hat, schmeckt es gleich doppelt so gut.
Und dann? Den Abend lassen wir natürlich mit ein paar lustigen Hüttenspielen ausklingen. Auf erfinderische Art werden Wörter wie „Kletterseil“ und „Hoidabua“ pantomimisch dargestellt. Beim Zeichnen von „Plumpsklo“ und „Jausenpause“ können die Kids ihre Kreativität entfalten.
Nach einem erlebnisreichen Tag wird es Zeit für’s Bett und im Matratzenlager wird es langsam ruhig – bis jemand zu schnarchen anfängt …
Zeitig in der Früh ist schon einiges los am Almboden. Die Halter gehen ihrer Arbeit nach und auch wir müssen langsam ans Aufstehen denken – immerhin wollen wir noch einen Gipfel besteigen. Der Tag ist zwar schöner als gedacht, aber unser eigentliches Ziel, der Ebenstein, hüllt sich leider in Wolken. Somit wird die Tourenplanung abermals angepasst und gut gestärkt machen wir uns auf den Weg zur Pribitz. Wir genießen einen herrlichen Ausblick vom Plateau und schauen über die steile Felswand knapp 700 Höhenmeter hinunter zum Grünen See. Noch schnell ein Gipfelfoto zur Erinnerung und dann ist es Zeit für den Abstieg. 2 schöne Tage gehen zu Ende und wir sind stolz auf unsere Kids, die jeden Ausflug mit ihrem Witz, Charme und Ihrer Begeisterung zu einem einzigartigen Erlebnis machen.

Fotos: © ÖBRD

Gatschathlon 2022 – Bist du bereit für das Abenteuer?

Gatschathlon 2022 – Bist du bereit für das Abenteuer?

6 Kilometer – 150 Höhenmeter und an jeder Ecke Hindernisse, die darauf warten, erklommen, bewältigt und hinter sich gelassen zu werden. Bereit und startklar dich dem Abenteuer „Gatschathlon“ zu stellen? Überwinde deinen inneren Schweinehund, stell dich der Herausforderung und zeig was in dir steckt.

 

Am 9. Juli 2022 ist es heuer so weit: der Gatschathlon geht in die dritte Runde. Mit tatkräftiger Unterstützung der Raiffeisenbank Mariazellerland wird die Veranstaltung sicher wieder ein Event, das einen fixen Eintrag im Terminkalender verdient. Außerdem erwarten die Teilnehmer heuer einige große Neuerungen: Erstens, und das freut sicher die sportbegeisterte Jugend, wird es mit dem Gatschathlon-4-Kids einen – in etwas abgespeckter Form – eigenen Bewerb für alle Kids und Teens zwischen 8 und 14 Jahren geben.

Zweitens wird es neben dem Teambewerb auch einen Einzelbewerb geben. Alle, die sich der Herausforderung gewachsen sehen und lieber allein die Strecke durchpreschen möchten, können das somit gerne machen. Drittens gibt es bei den Teams die Änderung, dass ein Team aus 3 bis 5 Teilnehmern bestehen kann. In die Wertung kommen allerdings nur die drei besten Läufer, wobei alle Einzelzeiten selbstverständlich auch in die Einzelwertung kommen.

 

Die Aufgabe  

Die Teilnehmer des Gatschathlons erwartet eine rund 6 Kilometer lange Strecke – mitsamt fordernden, anstrengenden und erfrischenden Hindernissen, welche es im Team oder im Einzel zu bewältigen gilt. Die abwechslungsreiche Strecke bringt so manche Hürde mit sich. Aufi und owi, durch den Bach und oben drüber – gespickt mit einigen künstlich aufgebauten Hindernissen, wird der Lauf zu einem besonderen Abenteuer. Versprochen kann nur eines werden: es wird anstrengend, schweißtreibend, dreckig und ganz bestimmt lustig!

 

Zeit zum Feiern  

… muss natürlich auch sein. Sobald die Sieger feststehen, erwartet alle Teilnehmer, Zuschauer und

Fans eine After Race Party mit Siegerehrung direkt im Start-Ziel-Gelände, am Dorfplatz von Mitterbach. Bei köstlichen, regionalen Schmankerln werden nicht nur die Zuschauer verwöhnt, auch die Teilnehmer können wieder ordentlich Kräfte tanken.

 

Und alles für den guten Zweck  

Die Bergretter stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei jedem Wetter freiwillig und unentgeltlich bereit, um bei einem Unfall im unwegsamen, alpinen Gelände rasch und effizient helfen zu können. Diese Hilfe ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Das Nenngeld ist daher eine Spende an die Bergrettung NÖ/Wien OST Mitterbach – wer mag kann auch mehr einzahlen. 😉

Foto: www.mariazellerland-blog.at

Link zur Anmeldung: https://my.raceresult.com/190712/

Klettersteigtour am Hochkar mit der Bergrettungsjugend

Klettersteigtour am Hochkar mit der Bergrettungsjugend

Klettersteigtour am Hochkar

In den Herbstferien ging es für unsere Bergrettungsjugend hoch hinaus.

Während der Sommermonate wurden schon zahlreiche Wandertouren unternommen, um das künftige Einsatzgebiet zu erkunden. Nun wagte sich die Mitterbacher Bergrettungsjugend in fremde Gefilde.

Nachdem die Rucksäcke gepackt und die Ausrüstung verstaut wurde, fuhr die gesamte Truppe ins Gebiet West – genauer gesagt auf’s Hochkar. Hier stellten sich viele unserer Kids einer für sie ganz neuen Aufgabe: dem Klettersteig. Noch ein letzter Check vor dem Einstieg und dann ging es schon los, immer dem Stahlseil des „Bergmandl Klettersteigs“ entlang. Mit viel Geschick und Freude stiegen die Kids immer weiter hinauf, ehe das sonnige Platzl beim Ausstieg erreich wurde.

Der Tag war aber noch lange nicht vorbei. Nach einer kleinen Stärkung wurden Gurt, Helm und Klettersteigset in den Rucksack gepackt und die Wanderschuhe geschnürt. Das nächste Ziel lag schon in Sicht: die 360° Skytour. Bei traumhafter Fernsicht wurde das umliegende Bergpanorama bestaunt und von Dürrenstein über Hochschwab, Gesäuse, Dachstein bis ins Tote Gebirge so manches künftiges Wanderziel von der Weite begutachtet.

Zum Abschluss einer Tour gehört natürlich ein Gipfelsieg. Auf 1808m Seehöhe angekommen wurde noch kräftig gejausnet, die Sonne genossen und für das Gipfelfoto posiert, bevor es gemütlich wieder ins Tal hinab ging.

Danke an unsere Jugendbeauftragten Vroni und Martha für ihre spannenden Touren und Unternehmungen mit den Kids.

Fotos: © ÖBRD

Das war der Gatschathlon 2021

Das war der Gatschathlon 2021

Ein absolutes Highlight der sportbegeisterten Läufern*innen des Mariazellerlandes: der
Gatschathlon 2021 fand heuer bei strahlend schönem Wetter und angenehmen Temperaturen am
21. August statt. Auch wenn die Teilnehmerzahl von 62 Teilnehmern nicht ganz den Erwartungen
des Veranstalters entsprach – ausgezahlt hat es sich trotzdem, hier sind sich Verantwortliche und
Teilnehmer einig.
Nachdem 2019 der Gatschathlon das erste Mal stattgefunden hat, und das Team rund um die
Veranstaltung im Vorjahr zwangsbedingt pausieren musste, konnte der etwas andere Geländelauf
heuer zum 2. Mal durchgeführt werden.

Die Challenge
Es galt eine 5,4 km lange Strecke zu bewältigen, welche mit rund 20 künstlichen aber auch
natürlichen Hindernissen gespickt war. Gleich am Dorfplatz gab es mit dem Aqua-Park (gesponsert
von der Firma Hölblinger & Zefferer sowie der Spenglerei Krejcza) und der Rampe (gesponsert von
Dallago & Zefferer) gleich zwei besonders herausfordernde Hindernisse. Die Rennleiter Fabian
Freudenthaler und Wolfgang Fluch hatten sich für die Teilnehmer und Zuschauer jedenfalls einiges
einfallen lassen. Heuer neu: die „Schlangengrube“, welche – Dank des Grundeigentümers Toni
Schweiger – sogar extra für die Veranstaltung ausgehoben werden durfte. Womit nicht gerechnet
worden war: die Bestzeit des Siegers von 2019 wurde von Patrick Pitzl mit einer Zeit von 25:36
Minuten getoppt. Dass aber auch der Spaß nicht fehlen sollte, bewies das Team „ Die oiden
Feuerwealer“, das sich mit einer Gesamtlaufzeit von 2:58:29 ins Ziel gekämpft hatte. Der Start beim
nächsten Gatschathlon ist für die Teamleaderin Viktoria Sommerer fix.

Die Gewinner
Neben den drei Wertungen (Damen, Herren und Mixed) wurden bei der Siegerehrung im Anschluss
des Rennens selbstverständlich auch der schnellste Bua (Patrick Pitzl 25:36 min) und das schnellste
Mädl (Julia Noll 32:06 min) prämiert. Auch an das gemütlichste Team, das beste Durchschnittsteam,
sowie das beste Durchschnittsmadl und den besten Durchschnittsbuam konnten schöne Preise
überreicht werden. Bei dem internen Bergrettungskampf ging der Wanderpokal, der 2019 von der
Ortsstelle Göstling erkämpft wurde, heuer an die Ortsstelle Mitterbach zurück.

Gemeinsam sind wir stärker
Nur durch die gute Zusammenarbeit zwischen Grundeigentümern, Behörden, Sponsoren und vielen
freiwilligen Helfern, konnte die Veranstaltung auch heuer wieder erfolgreich durchgeführt werden.
Neben der Raiffeisenbank Mariazellerland als Hauptsponsor wurde die Veranstaltung von vielen, vor
allem einheimischen, Sponsoren unterstützt.

Und alles für den guten Zweck
Die Bergretterinnen und Bergretter stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei jedem Wetter
freiwillig und unentgeltlich bereit, um bei einem Unfall im unwegsamen, alpinen Gelände rasch und
effizient helfen zu können. Diese Hilfe ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Das Nenngeld war
daher eine Spende an die Bergrettung NÖ/Wien OST Mitterbach.

Fotos: © Fred Lindmoser – mariazellerland-blog.at , Michi Resch

Gatschathlon 2021

Gatschathlon 2021

Gatschathlon 2021 – Bereit?

6 Kilometer – 150 Höhenmeter und an jeder Ecke Hindernisse, die darauf warten, erklommen, bewältigt und hinter sich gelassen zu werden. Bereit und startklar dich der Herausforderung zu stellen? Wirf dich gemeinsam mit deinem Team ins Abenteuer und zeig was in dir steckt.


Nachdem 2019 der Gatschathlon das erste Mal stattgefunden hat und das Team rund um die Veranstaltung im Vorjahr zwangsbedingt pausieren musste, scharrt dieses und hoffentlich auch sämtliche potenzielle Teilnehmer bereits voller Ungeduld in den Startlöchern.

 

Die Aufgabe

Wer glaubt bereits einmal teilgenommen zu haben reicht, der irrt. Versprochen sind einige Änderungen, insbesondere was die Kreativität der Hindernisse betrifft. Gleicht bleibt, dass die rund 6 Kilometer lange Strecke – mitsamt den sich auftuenden Hindernissen – im 3er Team zu bewältigen ist, und nach wie vor jede Hundertstelsekunde zählt. Die abwechslungsreiche Strecke bringt so manche Hürde mit sich. Aufi und owi, durch den Bach und oben drüber, gespickt mit einigen künstlich aufgebauten Hindernissen, wird der Lauf zu einer besonderen Challenge für dich und dein Team. Heuer gibt es mit Fabs, Wuff & Peggy drei absolute „Obstacle-Profis“ bei denen bereits jetzt die Köpfe rauchen. Versprochen kann nur eines werden: es wird anstrengend, schweißtreibend und dreckig! 

 

Zeit zum Feiern

… muss natürlich auch sein. Sobald die Sieger feststehen, erwartet alle Teilnehmer, Zuschauer und Fans eine After Race Party mit Siegerehrung direkt im Start-Ziel-Gelände, am Dorfplatz von Mitterbach. Die beiden Starköche Stefan & Chri, die schon 2019 für Gaumenfreuden sorgten, werden auch heuer wieder mit köstlichen, regionalen Schmankerln verwöhnen.

Und alles für den guten Zweck

Die Bergretterinnen und Bergretter stehen 365 Tage im Jahr rund um die Uhr bei jedem Wetter freiwillig und unentgeltlich bereit, um bei einem Unfall im unwegsamen, alpinen Gelände rasch und effizient helfen zu können. Diese Hilfe ist mit Aufwand und Kosten verbunden. Das Nenngeld ist daher eine Spende an die Bergrettung NÖ/Wien OST Mitterbach – wer mag kann auch mehr einzahlen.

 

Die Fakten

Termin: Samstag, 21. August 2021

Startzeit: 17.00 Uhr (1. Block)

Nenngeld/Spende: 60,00 (3er Team inkl. Startersackerl) bitte auf folgendes Konto überweisen

AT96 3812 9000 0007 6059 ltd. auf Tourismusverein Mitterbach

Chipmiete: 3,00 pro Chip (bei Startnummernausgabe zu bezahlen)

Klasseneinteilung: Damen, Herren, Mixed (ab Jahrgang 2006)
Prämierung des besten Bergrettungsteams – Wanderpokal

Modus: Massenstart in mehreren Gruppen

Anmeldung: Fipe Solution (www.fipe.at)

Anmeldeschluss: Donnerstag, 19. August 2021 (24.00 Uhr)

Achtung: Die Teilnahme am Rennen ist nur mit einem gültigen 3-G-Nachweis möglich. Dies gilt auch für Zuschauer um auf das Veranstaltungsgelände zu gelangen.

Veranstalter: Tourismusverein Mitterbach in Kooperation mit der Bergrettung NÖ/Wien OST Mitterbach

 

Kontakt: Tourismusverein Mitterbach in Kooperation mit dem Österreichischer Bergrettungsdienst NÖ/Wien OST Mitterbach | Mail: tourismus@mitterbach.at | Tel.: 03882/4211 | www.mitterbach.at

Vroni Grießl 0664/2545674

Monika Enne 0664/7606193

Fotos: © ÖBRD

Einsatz First Responder

Einsatz First Responder

Gegen 14:30 Uhr wurde die Bergrettung Mitterbach zu einem Freizeitunfall auf die Gemeindealpe alarmiert.
Da die Mannschaft gerade von der Übung zurück kam, konnte kurz nach der Alarmierung schon ausgerückt werden.
Der Patient wurde versorgt und mit mehreren Schürfwunden und einer Schulterverletzung dem RTW Mariazellerland übergeben.
Da in unserer Ortsstelle viele Bergretter auch Rettungs- bzw. Notfallsanitäter sind, wurden wir anschließend zu einem First Responder Einsatz alarmiert.
In Mitterbach erlitt ein 54-Jähriger einen Herzinfarkt, diesen versorgte unsere Mannschaft bis zum Eintreffen von RTW und Notarzt Rotes Kreuz Mariazellerland .
Der Patient wurde anschließend mit dem Christophorus 15 ins LKH Bruck geflogen.
Im Einsatz standen:
Bergrettung Mitterbach
RTW Mariazellerland
NEF Mariazellerland
Polizei

Fotos: © ÖBRD

Paragliderbergeübung

Paragliderbergeübung

Mit dem Inkrafttreten der 2. COVID-19-Öffnungsverordnung hat die Bergrettung Mitterbach ihren Übungsbetrieb wieder voll aufgenommen. Im Bereich des Lawinenhanges auf der Gemeindealpe fand am Samstag, dem 3. Juli, eine Paragleiter-Bergeübung statt.
Die Übungsleitung war mit folgender Einsatzmeldung konfrontiert:
„Bergrettungsgebiet-Mitterbach EL 140 rufen! 2 Paragleiter SW- vom Terzerhaus in Luft kollidiert und abgestürzt; 1 Person hängt im Baum – 1 Person liegt auf freier Fläche ca. 300m SW – unterhalb Terzerhaus; B? A?; Melder traut sich nicht hin“
Der von der Übungsleitung sofort losgeschickte Voraustrupp stellte fest, dass sich ein Pilot mit seinem Gleitschirm in einem Baum verfangen hatte und selbstständig nicht befreien konnte. Der zweite Pilot lag regungslos am Boden. Schnell war klar, dass es sich bei zweiterem um einen Herz-Kreislaufstillstand handelte, weshalb sofort mit der Reanimation begonnen wurde. Diese war erfolgreich, weshalb der Patient umgehend in die Gebirgstrage eingepackt und ca. 100 Meter zum Wanderweg abgeseilt werden konnte, wo er dem Notarzt in stabilem Zustand übergeben wurde.
Zwischenzeitlich kam die restliche Mannschaft nach und versorgte den im Baum hängenden Patienten. Dieser wurde mittels aufwändig errichteter Seilbahn geborgen und erstversorgt. Nach dem Abtransport mit der Gebirgstrage konnte dieser ebenfalls in stabilem Zustand dem Notarzt übergeben werden.
Danke an unsere Ausbildungsleiter für die perfekt vorbereitete Übung!

Fotos: © ÖBRD

Unterwegs mit der Mitterbacher Bergrettungsjugend

Unterwegs mit der Mitterbacher Bergrettungsjugend

Im Jahr 2016 wurde die erste Bergrettungsjugend der Ortsstelle Mitterbach ins Leben gerufen. Vier Kids zwischen 11 und 14 Jahren waren zu diesem Zeitpunkt bereits so motivierte Bergsteiger und Kletterer, dass es sich die Ortsstelle Mitterbach nicht nehmen lassen wollte, diese Begeisterung zu fördern.
Mittlerweile sind die vier „Gründungsmitglieder“ bereits fertig ausgebildete Bergretter bzw. befinden sich in Ausbildung und sind voll im Vereinsleben integriert.
2021 zählt die Jugendgruppe stolze neun Mitglieder zwischen 9 und 15 Jahren – Mädels und Jungs. Obwohl die Vereinstätigkeit während der Wintermonate etwas ruhen musste, haben die Übungen und Touren mit der Jugendgruppe im Frühjahr wieder volle Fahrt aufgenommen.
Alle zwei Wochen kommen die künftigen Bergretter zusammen, um die wichtigsten Knoten zu üben, Touren zu planen oder gemeinsame Wanderungen zu unternehmen.
So auch Mitte Mai: als Ziel wurde die im Einsatzgebiet befindliche Brunnsteinmauer ausgewählt. Gemeinsam mit den Jugendleitern ging es an die Tourenplanung: einerseits ganz „Old School“ über die altbewährte Wanderkarte und andererseits wurden auch moderne Techniken wie Handyapps oder GPS-Uhren zur Unterstützung herangezogen.
Noch ein kurzer Check ob alle Notwendigkeiten in den Rucksack gepackt wurden und los ging es – denn die etwas kühle und nasse Wetterlage konnte den Jugendlichen die Motivationen nicht nehmen. Nach knapp 50 Minuten war der Gipfel erreicht. Wie so oft am Berg, wehte dort oben ein kühler Wind. Bestens ausgerüstet, wurden schnellstmöglich Jacke und Haube angelegt, um dem Wetter zu trotzen. Dennoch wurde es rasch Zeit für den gemeinsamen Abstieg ins Tal.
Und so hofft die Bergrettungsjugend der Ortsstelle Mitterbach auf baldige Wetterbesserung und freut sich schon auf die nächste gemeinsame Tour.
Fotos: © ÖBRD
Einsatz in den Ötschergräben

Einsatz in den Ötschergräben

Am 26.10.2020 ereignete sich in den Ötschergräben ein schwerer Unfall. 

Ein 30- Jähriger stürzte aus noch ungeklärter Ursache zehn Meter in ein Flussbett ab und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Aufgrund der schwer zugänglichen Lage und der vielen Touristen in den Ötschergräben wurde der Patient mittels Taubergung durch den Christophorus 15 geborgen. Der Mann wurde mit Verdacht auf ein Polytrauma und mehrere Schürfwunden ins Krankenhaus nach Linz eingeliefert. 

 

 

 

 

Nächtlicher Sucheinsatz erfolgreich

Nächtlicher Sucheinsatz erfolgreich

Nächtlicher Sucheinsatz erfolgreich

Mitterbach/Erlaufsee – (Lilienfeld)
Am Freitag, dem 25. September 2020, ging um 19.44h bei der Bergrettung Mitterbach
die Meldung nach einer vermissten Person im Bereich Erlaufsee ein. Ein 88-jähriger
Einheimischer war nach Arbeiten im Nahbereich des Bauernhofes nicht nach Hause
gekommen.
Nach Rücksprache mit den Angehörigen, entschloss sich die Einsatzleitung der
Bergrettung Mitterbach die Kameraden der Bergrettung Mariazellerland sowie die
Feuerwehren Mariazell und Mitterbach zu alarmieren.
Während die Bergrettungen das alpine und Waldgelände mit Unterstützung von zwei
Suchhunden in der näheren Umgebung absuchte, waren die Feuerwehren einerseits
mit einer Zille am Erlaufsee unterwegs und suchten andererseits mit Scheinwerfern
das Ufer des Sees ab.
Der heftige Regen, der im Laufe des Einsatzes in Schneeregen und in höheren Lagen
in Schnee überging, erschwerte die Suche. Die Temperatur war im Tal inzwischen auf
3°C gefallen.
Glücklicherweise konnte der Vermisste gegen 23 Uhr gefunden werden. Er war
ausgerutscht und über eine Böschung gestürzt. Dabei zog er sich eine Verletzung am
rechten Bein zu, welche ihm ein Weiterkommen unmöglich machte. Ebenfalls hatte er
aufgrund der Wetterlage bereits eine Unterkühlung. Nach der Erstversorgung durch
Sanitäter der Bergrettung wurde er mit einer Gebirgstrage abtransportiert und dem
Roten Kreuz Mariazellerland übergeben, welches ihn ins Voralpenklinikum Lilienfeld
brachte.
Einsatzende konnte um 23.08h gegeben werden.
Im Einsatz standen insgesamt 85 Mitglieder der Bergrettungen Mitterbach und
Mariazellerland, der FF Mitterbach und Mariazell, der Polizei Mariazell und des Roten
Kreuz Mariazellerland (RTW und NEF).

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